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Dass man bei South Beach nicht nur an Sonne, Spaß und schlanke Schönheiten denkt, sondern auch an Abnehmen, liegt an Arthur Agatston. Der Mediziner an der Universität von Miami/Florida hat eine spezielle Diät zusammengestellt, die sich nicht nur in Amerika besonderer Beliebtheit erfreut. Sein Motto: Gute Fette und gute Kohlenhydrate ergeben gute Chancen, überflüssige Pfunde, aber nicht die gute Laune zu verlieren.
Mit schmackhaften Portionen, die groß genug sind, um normalen Hunger zu stillen, sollen alte Essgewohnheiten neuen, gesünderen weichen. South Beach ähnelt der Atkins-Diät und teilt das Abnehmen in drei Phasen ein. Phase I ist die strengste. Hier dürfen weder Obst noch dessen Säfte, keinerlei Alkohol und keine stärkehaltigen Produkte (also kein Brot, Reis, keine Nudeln, keine Backwaren) verzehrt werden. In Die South Beach Diät. Das Kochbuch stellt Agatston über 200 Rezepte vom Frühstück bis zum Abendessen vor, die in den jeweiligen Phasen zu sich genommen werden dürfen. Die Speisen bieten selbst für diejenigen, die nicht abnehmen möchten, interessante Alternativen zur herkömmlichen Hausmannskost. Das liegt natürlich auch daran, dass dieses Kochbuch in erster Linie auf die amerikanische Küche ausgerichtet ist. Wildreis-Puten-Frikadellen machen sich prima als Hamburgerersatz. Spinatklöße überzeugen sogar Gemüsemuffel. Und wer sich auf ein Gaumenabenteuer besonderer Art einlassen möchte, der probiert die Hähnchenbrust mit Schokoladensauce. Die South Beach Diät. Das Kochbuch hält viele schmackhafte Fisch- und Fleischgerichte bereit, die häufig ungewöhnliche Zutatenkombinationen aufweisen. Sehr lecker die Buttermilch-Lachs-Suppe und der Erdnussbuttereintopf. Dass man bei dieser Diät durchaus auch außer Haus schlemmen kann, beweisen Rezepte von Gerichten, die auf Speisekarten in Restaurants zu finden sind. Wer sich nicht nach Florida aufmachen möchte, um diese auszuprobieren, kann die Leckereien am eigenen Herd nachkochen. Eine gute Ergänzung zum Kochbuch bietet auch Die South Beach Diät, Fett- und Kohlenhydrat-Ampel. --Anne Hauschild Große Auswahl aufwendiger Rezepte. Diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf das Kochbuch, nicht auf die South Beach Diät an sich! Das Kochbuch enthält viele abwechslungsreiche Rezepte, eingeteilt in die verschiedenen Phasen der Diät, außerdem interessante Artikel zu Wissenswertem in der Ernährung. Eigentlich ist dies Kochbuch bereits ausreichend, um die Diät zu halten, man findet genügend Informationen und kann sich andere Bücher sparen. Allerdings fällt auf, daß es amerikanische Rezepte sind: In den Rezepten werden mitunter Zutaten verlangt, die es in Deutschland nicht gibt. Weiter ist störend, daß so gut wie alle Rezepte Gourmet-Rezepte sind und entsprechend viel Aufwand beim Kochen erfordern. Rezepte für die kleine Alltagsmahlzeit findet man kaum, obwohl man nach der South Beach Diät auch solche kochen kann.
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