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Die mageren Zeiten sind vorbei! Wer abnehmen will, muss sich satt und glücklich essen. Und zwar mit Lebensmitteln mit einem niedrigen Glyx (glykämischer Index). Dahinter steckt das erfolgreiche Fatburner-Prinzip: Bestimmte Lebensmittel (die mit einem hohen Glyx) regen die Bauchspeicheldrüse an, Insulin auszuschütten, und das sperrt das Fett in den Fettzellen ein und macht schnell wieder Hunger. Also: Schluss mit Kalorien zählen und Hungern. Auf den Glyx kommt es an.
Die Glyx-Diät besteht aus drei Phasen: Es geht los mit drei Fatburner-Suppentagen, an denen sich die ersten zwei Kilo verabschieden. In der anschließenden Fatburner-Glyx-Woche schmilzt täglich ein weiteres Kilo. Und dann geht es 20 Tage lang weiter nach dem Glyx-Baukastensystem, bei dem man sich die Rezepte herauspickt, die man am liebsten mag, und gut gelaunt weitere Kilos verliert. Das heißt allerdings erstmal Umdenken: Plötzlich sind die Cornflakes am Morgen, Wassermelone und Salzkartoffeln verboten -- Bitterschokolade, Nüsse und trockener Wein aber erlaubt. Zum Glück hilft dabei der Glyx-Guide für die Tasche mit allen Lebensmitteln von A bis Z mit ihrem Glyx-, Fett-, Gute-Laune- und Fit-Faktor. Den Weg von dick nach dünn erleichtert außerdem Bewegung: Mit dem Mini-Trampolin-Workout kurbelt man hüpfend die Fettverbrennung an, entschlackt den Körper und tankt Kondition und Spaß. Dazu braucht man allerdings genug Platz und Nachbarn mit guten Nerven. Die Glyx-Diät ist ein bunter Ratgeber mit Interviews, Erfolgsgeschichten, Reportagen und praktischen Übersichten, der Ernährungswissenschaft leicht verdaulich macht. Der Theorieteil ist bloß etwas zu ausführlich geworden. Stattdessen hätten wir lieber noch ein paar von den leckeren Fatburner-Rezepten serviert bekommen. --Hanna Arndt erfolgreich abnehmen Das Buch bekommt von mir 5 Sterne, weil es mir beim Abnehmen sehr geholfen hat: 11 kg in 12 Wochen. Und dieses Gewicht halte ich mit meinem durch das Buch erworbenen Wissen seit 3 Monaten. Nachdem ich mehrere Anläufe genommen hatte, ein paar Kilo abzuspecken, was in und nach den Wechseljahren sich als überaus schwierig erwies, fiel mir das Glyxx-Diät-Buch in die Hände. Die Zusammenhänge zwischen Übergewicht und Ernährungsweise sind verständlich erklärt und gut lesbar dargestellt. Nachdem ich verstanden hatte, war ich imstande, meinen eigenen Diät- und Bewegungsplan zu gestalten. Die Rezepte aus dem Buch habe ich kaum benutzt, ein Trampolin auch nicht, so dass ich den umfangreichen Übungs- und Rezeptteil kaum beurteilen kann. Aber der Rest ist überzeugend! Keine sauertöpfische Verzichts-Diät ! Auch wenn ich an Praktiken wie der der "Sonnenatmung" zweifle, muss ich dennoch zugeben, dass ich vom Buch insgesamt angetan war. Zwar gibt es oft Wiederholungen im Text, wenn das gleiche Thema von verschiedenen Seiten beleuchtet wird, aber das empfand ich sogar als positiv, da die komplexen Vorgänge der Kohlenhydrat- und Fettverwertung usw. sich mir so einprägten. Einige Leser schrieben, die Methode sei nicht neu und abgeschaut. Dass es neu ist, hat die Autorin nicht behauptet, weist sie doch auf Ernährungswissenschaftler hin, die seit langem vom glykämischen Index reden und lange Zeit nur nicht ernstgenommen wurden von der Diät-"Mode" und der Wissenschaft. Ich finde auch nicht, dass es mehr Geld kostet, wie manche Leser anmerkten, denn ich spare Fast Food und Naschzeug. Nachdem ich jahrelang unbenutzt ein Trampolin (für die Kinder) herumstehen hatte, benutzte ich es endlich - und gerne- und wurde gleich etwas fitter. Besonders einleuchtend fand ich die Erklärungen zu den aus der Evolution entwickelten Bedingungen zur Nahrungsverwertung. Diese Erklärungen fehlten mir bisher zum Thema und dabei sind sie so logisch ! Ein weiteres Plus: es wird nichts verboten und verteufelt (da würde sich sofort mein Widerstand regen); in Maßen ist alles mal erlaubt und so handelt es sich nicht um eine verbrämte, sauertöpfische Diät. Außer dem Gewichtsverlust finde ich die gesundheitliche Seite ebenso wichtig.
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